Regionalgruppe des Wilden Südens
 
 
Nominierung der Fohlen

Bitte prüfen Sie am besten gleich, ob der Vater Ihres Fohlens in das Zuchtförderprogramm der DQHA, die Stallion Service Auction, einbezahlt ist! Denn dann ist Ihr Pferd Futurity/Maturity nominierungsberechtigt!  Weiter unter Zucht

 
Gelungene "End of the Year"-Party

Eine schöne und spannende Turniersaison ist vorbei und bevor jeder davoneilt, um seine Weihnachtsvorbereitungen zu tätigen, hat die Regionalgruppe Baden-Württemberg zu ihrer "End of the Year"-Party eingeladen. Weiter unter Verein...

 
 
 

DQHA Zuchtbuchordnung – Diese Neuerungen erwarten die Züchter

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Auf der Jahreshauptversammlung der DQHA im Februar in Haltern am See wurde eine Reihe von Änderungsanträgen zur Zuchtbuchordnung gestellt und von den anwesenden Mitgliedern der DQHA angenommen. Neben einigen, hauptsächlich redaktionellen Änderungen, waren von den Anträgen hauptsächlich die höheren Zuchtbücher und die Verbandsprämien betroffen. Die Neufassung der Zuchtbuchordnung befindet sich aktuell noch im Genehmigungsverfahren durch die Aufsichtsbehörde. Dennoch soll bereits im Vorfeld auf die geplanten Neuerungen und die Bedeutung für die Züchter eingegangen werden. Sobald die Genehmigung erfolgt ist, wird die neue ZBO inklusive der entsprechenden Antragsformulare auf der DQHA Homepage veröffentlicht.

Diese Änderungen betreffen die DQHA Zuchtbücher:

Futurity/Maturity-Buch:

Zum Eintrag ins Futurity/Maturity-Hengstbuch gilt nun ein Mindestalter von drei Jahren. Die Eintragungsvoraussetzungen wurden an das Gewinnsummensystem der Futurity/Maturity angepasst. Demnach muss die Nachzucht von Stuten nun 5.000€ und die der Hengste 10.000€ bei ihren Futurity/Maturitystarts erzielt haben.

Einführung eines Wallach-Appendix:

Um die Nachkommen von Appendix-Pferden auch weiterhin im Zuchtbuch der DQHA führen zu können, gibt es nun jeweils ein Appendix für Stuten, Hengste und Wallache. Der Aufstieg vom Appendix in einen höheren DQHA Zuchtbuchabschnitt ist für Wallache zu gleichen Bedingungen möglich wie bislang für Hengste und Stuten.

Einführung der Tests auf das Splashed White- Gen und das Overo Lethal White-Gen zum Eintrag in die höheren Hengst- und Stutbücher / Ausschluss von Doppel-Genträgern rezessiver Erbkrankheiten aus den höheren Hengst- und Stutbüchern:

Doppel-Genträgern rezessiver Erbkrankheiten sind im Gegensatz zu Einzelgenträgern tatsächlich von der Krankheit betroffen – oft mit starken bis tödlichen gesundheitlichen Folgen. Aufgrund der Tierschutzrelevanz müssen Hengste und Stuten zum Eintrag in die höheren Zuchtbuchabschnitte nun auch den Test auf das Splashed White- und Overo Lethal White-Gen vorweisen. Doppel-Genträger der rezessiven Erbkrankheiten (GBED, HERDA, MH, OLWFS, Splashed White) sind vom Eintrag in die höheren Hengst- und Stutbücher ausgeschlossen. Einzel-Genträger sind hiervon nicht betroffen.

Bedeutung für den Züchter:

  • Hengste benötigen zwei zusätzliche Tests (Splashed White, OLWFS) zur Teilnahme an der Körung, sowie dem Eintrag ins Hengstbuch I und II, Performance-Hengstbuch, Superior-Hengstbuch und Futurity/Maturity-Hengstbuch. Testergebnisse von Laboklin werden dazu von der DQHA anerkannt. Der 5 Paneltest muss weiterhin ausschließlich über die AQHA durchgeführt werden.
  • Stuten benötigen den 5 Paneltest, sowie zwei zusätzliche Tests (Splashed White, OLWFS) zur Teilnahme an der Stutenschau, sowie dem Eintrag ins Stutbuch I und II, Performance-Stutbuch, Superior-Stutbuch und Futurity/Maturity-Stutbuch. Die DQHA erkennt alle Testergebnisse auch von Laboklin an.
  • Wallache sind von dieser Regelung ausgenommen.

Die Reform der Verbandsprämien im Überblick:

Die Verbandsprämien waren bislang hauptsächlich für Zuchtstuten ausgelegt. Mit der Reform des Verbandsprämiensystems wurde der Fokus auf die lineare Beschreibung und die DQHA Leistungsprüfung verstärkt. Zusätzliche Prämien für Hengste und Wallache wurden analog zu den Verbandsprämien für Stuten eingeführt, um auch deren sportliche Eigenleistung entsprechend honorieren zu können. Zur linearen Beschreibung können Hengste, Stuten und Wallache auf einer der bundesweit veranstalteten DQHA Zuchtschauen oder im Rahmen eines Hoftermins vorgestellt werden. Die DQHA Leistungsprüfung wird auf einigen Zuchtschauen, sowie den Hengstkörungen angeboten und steht Hengsten, Stuten und Wallachen gleichermaßen offen.

„Elite“:

-Die Eliteanwärterschaft, sowie die Prämien „Elitestute“ und „Elitehengst“ bleiben unverändert erhalten. Die lineare Beschreibung muss überdurchschnittlich (mindestens 85%; im Typ nicht unter 70%; in allen weiteren Merkmalsgruppen nicht unter 75%) erfolgt sein. Bei Stuten müssen mindestens 3 Nachkommen, bei  Hengsten mindestens 5 Nachkommen aus 3 verschiedenen Stuten eine der folgenden Leistungen erbracht haben:

- Überdurchschnittliche lineare Beschreibung (mindestens 85%)
-AQHA Register of Merit
- Platz 1-3 der Haupt- oder einer Regionalfuturity

NEU: Wallache, die eine überdurchschnittliche lineare Beschreibung (mindestens 85%, im Typ nicht unter 70%; in allen weiteren Merkmalsgruppen nicht unter 75%)erreicht haben, können auf Antrag die Prämie „Elitepferd“ erhalten.

„Leistungszuchtstute/-hengst/Leistungspferd“:

Zur Beantragung der Leistungszucht-Prämie müssen Hengste, Stuten und Wallache folgende Voraussetzungen erfüllen:

- Lineare Beschreibung
- Bestandene DQHA Leistungsprüfung

„Leistungssportstute/-hengst/-pferd“

Zur Beantragung der Leistungssport-Prämie müssen Hengste, Stuten und Wallache folgende Voraussetzungen erfüllen:

- Lineare Beschreibung
- AQHA Register of Merit oder vergleichbare Sportleistung

„Premiumstute/-hengst/-pferd“

Zur Beantragung der Premium-Prämie müssen Hengste, Stuten und Wallache folgende Voraussetzungen erfüllen:

- Überdurchschnittliche lineare Beschreibung (mindestens 85%, im Typ nicht unter 70%; in allen weiteren Merkmalsgruppen nicht unter 75%)
- bestandene DQHA Leistungsprüfung

„Supremestute/-hengst/-pferd“

Zur Beantragung der Supreme-Prämie müssen Hengste, Stuten und Wallache folgende Voraussetzungen erfüllen:

- Erreichen der Elite-, Leistungszucht- und Leistungssport-Prämien
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Zuchtschauen – Eckpunkte zur Vorbereitung & alle Neuerungen im Überblick

Die Zuchtsaison 2017 ist bereits in vollem Gange. Schon bald fällt der Startschuss zu den 19 Höveler DQHA Zuchtschauen und viele Züchter fiebern schon der Vorstellung ihrer  Zuchtstuten und Fohlen entgegen. Der optimale Auftritt auf der Zuchtschau erfordert Übersicht und Übung. Er sollte schon im Vorfeld gut organisiert werden. Damit bei der Planung an alles gedacht wird, gibt es hier die wichtigsten Eckpunkte und die Neuerungen für die Saison 2017 im Überblick:

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Fohlenschauen und Jährlingsbeurteilung:

  • Der Züchter und der Eigentümer des Fohlens müssen DQHA Mitglied sein, um mit dem Fohlen am Zuchtprogramm der DQHA teilnehmen zu können. Auf der Zuchtschau darf das Fohlen auch von einer anderen Person vorgestellt werden, die nicht zwingend DQHA Mitglied sein muss.
  • Beide Elterntiere müssen eine Zuchtbescheinigung im Equidenpass und den Zuchtbucheintrag  vorweisen können. Dies ist die zwingende, tierzuchtrechtliche Voraussetzung für die Ausstellung eines Equidenpasses inklusive Zuchtbescheinigung. Beides sollte bereits im Jahr der Bedeckung vorliegen. Spätestens im Jahr der Geburt muss diese Formalität jedoch erledigt sein. Fohlen, deren Elterntiere eine oder beide Voraussetzungen noch nicht erfüllen, können auf der Zuchtschau nur außer Konkurrenz vorgestellt und beschrieben werden. Die einzige Ausnahme bilden hier Fohlen, deren Mutterstuten auf derselben Zuchtschau offiziell vorgestellt und ins Stutbuch aufgenommen werden.
  • Die Bedeckung und die Geburt muss der DQHA gemeldet worden sein. Neben den vollständig ausgefüllten und unterschriebenen Anmeldeformularen, muss die AQHA Registration Application  in Kopie vorliegen.
  • NEU: Fohlen müssen selbst oder über beide Elterntiere einen negativen PSSM/HYPP-Test vorweisen können. Ist eins der Elterntiere positiv getestet worden, so muss das Fohlen zwingend selbst getestet werden. Für den Start auf der Zuchtschau werden auch Testergebnisse von Laboklin akzeptiert. Fohlen ohne Nachweis und PSSM-/HYPP-Träger können auf der Zuchtschau nur außer Konkurrenz vorgestellt und beschrieben werden.

Stutenschauen:

  • Zum Eintrag ins Stutbuch I oder II können Stuten ab dem Alter von 36 Monaten vorgestellt werden.
  • Der Eigentümer muss DQHA Mitglied sein, um mit der Stute am Zuchtprogramm der DQHA teilnehmen zu können. Auf der Zuchtschau darf die Stute auch von einer anderen Person vorgestellt werden, die nicht zwingend DQHA Mitglied sein muss.
  • Die Stute muss eine Zuchtbescheinigung im Equidenpass vorweisen können.
  • Neben den vollständig ausgefüllten und unterschriebenen Anmeldeformularen, muss das AQHA Certificate of Registration in Kopie vorliegen.
  • Die Stute muss negativ auf PSSM und ggf. HYPP getestet worden sein oder das negative Testergebnis beider Elterntiere vorlegen können.
  • NEU: Die Stute muss das Testergebnis für GBED, HERDA, MH, OLWS und Splashed White vorlegen. Für den Start auf der Zuchtschau werden auch Testergebnisse von Laboklin akzeptiert. Stuten ohne Nachweis, sowie Träger von PSSM/HYPP  und Doppelgenträger der rezessiven Erbkrankheiten können auf der Zuchtschau nur außer Konkurrenz vorgestellt und beschrieben werden.

Wallachklassen:

  • Zum Eintrag ins Zuchtbuch I oder II können Wallache ab dem Alter von 36 Monaten vorgestellt werden.
  • Der Eigentümer muss DQHA Mitglied sein, um mit dem Wallach an der linearen Beschreibung der DQHA teilnehmen zu können. Auf der Zuchtschau darf der Wallach auch von einer anderen Person vorgestellt werden, die nicht zwingend DQHA Mitglied sein muss.
  • Der Wallach muss eine Zuchtbescheinigung im Equidenpass vorweisen können.
  • Neben den vollständig ausgefüllten und unterschriebenen Anmeldeformularen, muss das AQHA Certificate of Registration in Kopie vorliegen.
  • Der Wallach muss negativ auf PSSM und ggf. HYPP getestet worden sein oder das negative Testergebnis beider Elterntiere vorlegen können. Für den Start auf der Zuchtschau werden auch Testergebnisse von Laboklin akzeptiert. Wallache ohne Nachweis und PSSM-/HYPP-Träger können auf der Zuchtschau nur außer Konkurrenz vorgestellt und beschrieben werden.

--> Die Voraussetzungen gelten gleichermaßen für die Vorstellung von Stuten, Fohlen, Jährlingen und Wallachen auf den Hofterminen und Wallachaktionen und dem Start bei der DQHA Leistungsprüfung.

Bei der DQHA Leistungsprüfung ist zusätzlich zu beachten:

  • Es werden 2017 mehr Termine angeboten. Einige Leistungsprüfungstermine finden nur bei einer Mindeststarterzahl von vier Pferden statt. Bitte planen Sie bei Ihrer Nennung ein, dass ein Termin ggf. auch abgesagt werden kann.
  • Die DQHA Leistungsprüfung wird im Rahmen der Zuchtschauen und Körungen ausdrücklich für Stuten, Hengste und Wallache angeboten.

Neue Preise auf den Zuchtschauen:

  • Auf allen 19 Zuchtschauen wird aus dem jeweiligen Starterfeld der beste Vorsteller von den Zuchtrichtern ausgewählt. Die Sieger erhalten einen Freistart für eines ihrer Pferde auf einer DQHA Zuchtschau im Folgejahr.
  • Der beste Rookie, d.h. der Züchter, der erstmalig ein Fohlen auf einer DQHA Zuchtschau vorgestellt und die höchste Bewertung erhalten hat, bekommt am Ende der Saison ebenfalls einen Freistart für eines seiner Pferde auf einer DQHA Zuchtschau im Folgejahr.
  • Ein weiterer Freistart wird am Ende der Saison an den Züchter des jüngsten, vorgestellten Fohlens ausgegeben. Um der erhöhten Nachfrage nach und Bewerbungen für Zuchtschauen entsprechen zu können, beginnen die Zuchtschauen in der Saison 2017 bereits Mitte Juli. Dies bedingt, dass ein Teil der spätgeborenen Fohlen in einem jüngeren Alter als in den Jahren zuvor vorgestellt werden können. Die Vorstellung und Beurteilung im jüngeren Alter muss kein Nachteil sein. Oft zeigen sich diese Fohlen noch recht harmonisch, während sie einige Wochen später vielleicht durch eine Wachstumsphase eher überbaut erscheinen können. Jeder Züchter muss jedoch selbst beurteilen, ob sein Fohlen fit genug für die Zuchtschau ist und im Zweifel den Rat seines Tierarztes einholen.

TOP Sire

  • Der DQHA TOP SIRE  wird 2017 unter allen Hengsten ermittelt, von denen mindestens vier Fohlen auf den Zuchtschauen und Hofterminen vorgestellt wurden. Es gilt die durchschnittliche Gesamtbewertung aller vorgestellten Nachkommen.

DQHA Stuten- und Fohlenchampionat:

Für das DQHA Stuten- und Fohlenchampionat wird es in dieser Saison ein neues Qualifikationssystem geben. Die Qualifikation ist ausschließlich über die Vorstellung auf den DQHA Zuchtschauen möglich.

  • Platz 1 und 2 der Stuten und Fohlen jeder Zuchtschau qualifizieren sich direkt für den Start
  • Die besten 10% der noch nicht qualifizierten Stuten und Fohlen aller Zuchtschauen qualifizieren sich indirekt. Die indirekten Qualifikationen stehen erst nach Abschluss der letzten Zuchtschau endgültig fest. Ab September wird eine Liste der vorläufig qualifizierten Stuten und Fohlen auf der DQHA Homepage veröffentlicht und wöchentlich aktualisiert.
  • Ab 20 teilnehmenden Stuten bzw. Fohlen wird das Starterfeld geteilt. Die besten fünf Starter aus jeder Gruppe treten im Endring gegeneinander an.
  • Für qualifizierte Stuten, die aufgrund einer Erkrankung nicht am Championat teilnehmen können, ist der Start im Folgejahr möglich. Voraussetzung: Die Stute war angemeldet. Es liegt ein tierärztliches Attest vor.

Für die Zucht sind die Zuchtschauen von größter Bedeutung: Sie geben einen guten Überblick über den züchterischen Standard jedes Jahrgangs. Die steigende Nachfrage zeigt den Erfolg dieses Konzeptes und macht die Zuchtschauen auch für Besucher zu einem informativen und sehenswerten Event

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Die optimale Vorstellung auf der Höveler DQHA Zuchtschau – so geht‘s

Die lineare Beschreibung durch die qualifizierten DQHA Zuchtrichter auf einer der 19 Höveler DQHA Zuchtschauen bietet viele Vorteile für die Züchter. So wird für jedes Pferd eine detaillierte Beschreibung der einzelnen Merkmale erstellt. Dies gibt dem Züchter wertvolle Informationen über die Stärken und Schwächen seines Fohlens an die Hand und bietet eine Aussage über den Erfolg der Anpaarung. Die optimale Orientierungshilfe für zukünftige Anpaarungsentscheidungen bietet die Beschreibung der Stuten. Eine altersmäßige Obergrenze gibt es nicht. Stuten können auch tragend oder gleich mit Fohlen bei Fuß vorgestellt werden. Zur Vorstellung auf der Zuchtschau und dem damit verbundenen Eintrag ins Zuchtbuch I oder II, müssen erwachsene Tiere mindestens 3 Jahre alt sein.

 

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Gerade Züchter die zum ersten Mal ein American Quarter Horse auf einer Zuchtschau vorstellen möchten, stehen vor der Frage was es  bei der Vorstellung zu beachten gilt. Auf den Zuchtschauen zählt allein die Qualität des vorgestellten Pferdes.  Die Zuchtrichter können jedoch nur das bewerten, was ihnen das Pferd auch zeigt. Ein gut vorbereiteter Vorsteller erleichtert den Zuchtrichtern die Beschreibung und reduziert den Stress, vor allem für die Fohlen. Mit einem Freistart für eines seiner Pferde auf einer DQHA Zuchtschau im Folgejahr, soll daher der beste Vorsteller jeder Zuchtschau belohnt werden. Hier punkten vor allem Teilnehmer, die ruhig und souverän die Qualität ihres Pferdes beim Führen/Longieren und im Stand präsentieren können. Das Üben im Vorfeld zahlt sich also in jeder Hinsicht aus.

Die Ausrüstung & der Pflegezustand des Pferdes:

Die Grundvoraussetzung für die Vorstellung aller Pferde auf den DQHA-Zuchtschauen ist die augenscheinliche Gesundheit. Sie müssen frei von ansteckenden Krankheiten sowie lahmfrei sein. Kleinere Schrammen haben keinen Einfluss auf die Bewertung. Ein guter alters- und entwicklungsgemäßer Pflege- und Ernährungszustand wird jedoch vorausgesetzt. Auch die Mutterstute sollte einen gepflegten Eindruck machen. Die Mähne der Pferde darf eingeflochten werden. Das Blacken der Hufe ist nicht erwünscht.  Auch Schweiftoupets dürfen nicht verwendet werden.  Das Clippen der Tasthaare und Ausrasieren der Ohren ist tierschutzrechtlich verboten. Ein stabiles, sauberes und gut passendes Halfter mit einem ausreichend langen und stabilen Strick bildet das Grundwerkzeug für eine gute Vorstellung. Ein Showhalfter ist nicht nötig, darf aber gern getragen werden.

Der Vorsteller:

Der Eigentümer des Pferdes muss Mitglied bei der DQHA sein. Er kann jedoch eine andere Person beauftragen, sein Pferd vorzustellen. Ein souveräner Umgang auch mit Fohlen und ggf. nervösen Pferden sowie eine gute körperliche Fitness erleichtern das Laufen auf dem Sandboden der Dreiecksbahn und ermöglichen dem Pferd einen optimalen Auftritt. Ein gepflegter Gesamteindruck des Vorstellers ist gewünscht. Auch wenn es keine strikte Kleidungsvorschrift  gibt, „Western-Style“ sollte es schon sein. Eine lange Hose und ein langärmeliges Hemd oder eine Jacke, eine adäquate Kopfbedeckung und sicheres Schuhwerk sind empfehlenswert. Auch ein Showoutfit darf gern getragen werden.

Die Dreiecksbahn:

Der Veranstalter der Zuchtschau steckt die Dreiecksbahn mit Pylonen und Stangen ab. Die längste Seite beträgt ca. 20 bis 30m. Die beiden Seiten, die auf die Zuchtrichter zuführen, sind je 15m lang. Auf der Dreiecksbahn werden die Pferde im Schritt und Trab auf der rechten Hand geführt und vom Vorführer weg gewendet. Um den Zuchtrichtern zu jeder Zeit freie Sicht auf das Exterieur, insbesondere die Gliedmaßen, zu gewähren, sollte der Vorführer darauf achten leicht versetzt zu seinem Pferd zu laufen. Stuten, die auf der Dreiecksbahn schräg hinter dem Vorsteller laufen und Fohlen, die separat hinter der Mutterstute geführt werden, sind für die Zuchtrichter schlecht zu beurteilen. Beim Führen  bzw. im Freilauf des Fohlens neben der Stute sollte darauf geachtet werden, dass das Fohlen nicht von der Stute verdeckt wird.

Der Freilauf:

Fohlen und Jährlinge werden zusätzlich frei neben der Mutter laufend auch im Galopp beurteilt. Dazu ist es besonders wichtig, dass die Fohlen halfterführig sind und sich gefahrlos anfassen und einfangen lassen. In der Regel ist die Vorstellung der Fohlen bei Fuß der Mutter, d.h. vor dem Absetzen empfehlenswert. Die Anwesenheit  einer gelassenen Stute vermittelt auch dem Fohlen in der ungewohnten Umgebung der Showarena Gelassenheit. Sollte es dennoch einmal zu erschrockenen Bocksprüngen kommen, wird dies nicht negativ berücksichtigt.

Das Longieren:

Erwachsene Pferde werden zur Beurteilung der Bewegungsqualität in beide Richtungen am Halfter longiert. Die Pferde sollten sich entspannt und gelassen im Schritt, Trab und Galopp und in den Übergängen zeigen. Pferden, die zunächst etwas angespannt wirken, werden einige „Eingewöhnungsrunden“ gewährt, schließlich soll jedes Pferd die Chance erhalten sich seiner Qualität entsprechend präsentieren zu können. Es empfiehlt sich jedoch, erwachsene Pferde bereits vor dem Betreten der Dreiecksbahn aufzuwärmen und zu lockern.

Die Aufstellung:

Im Anschluss an den Freilauf bzw. das Longieren  werden die Pferde an der Hand geschlossen, d.h. Vorder- und Hinterbeine nebeneinander,  zur Exterieurbeschreibung aufgestellt. Sollten Fohlen oder Stute einmal nicht so ideal stehen, werden die Zuchtrichter dem Vorführer die Möglichkeit geben, dies zu korrigieren und ihr Pferd noch einmal korrekt aufzustellen. Dies hat keine negativen Auswirkungen auf die Beschreibung. Das Üben der korrekten Aufstellung und geduldige Stehen im Vorfeld, sorgt jedoch für einen sicheren und stressarmen Auftritt auf der Schau und erleichtert den Zuchtrichtern die Beschreibung der Pferde. Ebenso empfehlenswert ist es gerade Fohlen und junge Pferde ohne Show-Erfahrung bereits mit den typischen Situationen und Gegenständen im Umfeld einer Zuchtschau vertraut zu machen. So kann sich das Fohlen zwischen Stangen und Pylonen auf der Dreiecksbahn optimal präsentieren und auch Werbebanner, Blumentöpfe und Lautsprecher verlieren schnell ihren Schrecken.

Mit einer guten Vorbereitung wird die Höveler DQHA Zuchtschau somit Stute, Fohlen und Züchter zu einem interessanten Ausflug, dem alle entspannt entgegensehen können.   

 

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Zuchtschauen 2016

Im Jahr 2016 gibt es in Baden-Württemberg zwei Zuchtschauen und eine Zuchtschau bei der Süd Futurity: 

27.08.2016 Taxi Ranch/Fam. Heinrich
Lachenäcker 1
73642 Welzheim
Baden-Württemberg
02.09.2016 Reitanlage Meir
86672 Thierhaupten
Süd Futurity BY + BW
17.09.2016 Schnyder Ranch
88213 Ravensburg
Baden-Württemberg

Die weiteren Termine ergeben sich aus beigefügter Liste.

 

DQHA Seminar 2016

Termin Zuchtschau Baden-Württemberg und Süd Futurity